BAföG für Geflüchtete

BAföG für Geflüchtete

Das BAföG (Bundesausbildungsrderungsgesetz) regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Studierenden deutschlandweit. Bei dieser Unterstützung handelt es sich um einen monatlichen Betrag, dessen Höhe von den sozialen und finanziellen Umständen der Studierenden abhängt. Die Förderung besteht zur Hälfte aus einem Zuschuss, die andere Hälfte muss als zinsfreies Darlehen zurückgezahlt werden.

  • Zielgruppe: Anerkannte Flüchtlinge (anerkannte Asylberechtigte, Flüchtlinge mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. subsidiärem Schutz, BAföG § 8 Abs.2 Nr.1) können BAföG beantragen, unabhängig davon, wie lange sie bereits in Deutschland sind; auch Geflüchtete mit einer Duldung können unter bestimmten Voraussetzungen Bafög bekommen (bitte in der Beratung abklären!)
  • Förderungshöhe: maximal 735€ / Monat
  • Altersgrenzen: Eintritt Bachelorstudium: maximal 30 Jahre, Eintritt Masterstudium: max. 35 Jahre
  • Förderungshöchstdauer Bafög: nach Regelstudienzeit, die offizielle Bafög-Richtlinie besagt, dass alle Studienzeiten aus dem Heimatland angerechnet werden
  • Zuverdienstmöglichkeiten: Als BAföG-Empfänger_in können Sie 5400 € pro Jahr dazu verdienen
  • Rückzahlung: max 10.000€ ab 5 Jahre nach Abschluss -》 Zahlpflicht besteht auch bei Rückkehr ins Heimatland
  • Beratungsmöglichkeiten an der CAU:

BAföG-Sprechstunde Studentenwerk

Sozialberatung International des Studentenwerks SH 

BAföG und Sozialberatung des ASTA der CAU