Unfallversicherung

Zitat aus dem Dokument "Rechtliche Rahmenbedingungen für Studium und Praktika von ausländischen Studierenden in Deutschland im Rahmen der EU-Bildungsprogramme" des DAAD:

Studierende sind innerhalb der Hochschule und auf dem Weg zwischen der Hochschule und ihrer Wohnung über die Hochschule gesetzlich unfallversichert.

Gesetzlich versichert sind Studierende nur bei einem Unfall, der - entsprechend den Kriterien bei einem Arbeitsunfall - in direktem Zusammenhang mit dem Besuch einer Hochschule steht, d.h. u.a. beim Besuch der Vorlesungen und Seminare, bei sonstigen von der Hochschule verantworteten Tätigkeiten wie Teilnahme an Exkursionen, Hochschulrepetitorien, während des Besuchs von Hochschulbibliotheken, beim Hochschulsport, bei Tätigkeiten in der studentischen Selbstverwaltung. Voraussetzung ist die Immatrikulation an einer staatlich anerkannten Hochschule.

Praktikanten sind während ihrer praktischen Tätigkeit über die Berufsgenossenschaft, der das jeweilige Unternehmen angeschlossen ist, ebenfalls gesetzlich unfallversichert. Die Beiträge zur Berufsgenossenschaft zahlt allein der Arbeitgeber.

Diese Unfallversicherung übernimmt Kosten für die Heilbehandlung sowie für etwaige notwendige Rehabilitationshilfen. Im Falle einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit wird eine Rente gezahlt.