Erfahrungsberichte

Lassen Sie sich von Ehemaligen vom Auslandsfieber anstecken.

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Costa Rica - University of Costa Rica

It was a good time in Costa Rica with lots of new experiences and impressions. It was actually my first time out of Europe. Therefore I could add these new Impressions to my picture of the world. But this was actually just the beginning. I am looking forward for the next impressions and experiences. The world is great.

Andrè, Biologie (BSc), University of Costa Rica, San José, Costa Rica

Norwegen - Arctic University

Ich freue mich, dass ich dieses Praktikum gemacht habe und nicht auf meinen inneren Schweinehund gehört habe und gemütlich zu Hause geblieben bin.

Mein Auslandsaufenthalt als "eigenes Projekt", das zunächst gut organisiert werden musste und das völlige "auf sich alleine gestellt sein" hat mein Selbstbewusstsein deutlich verbessert.

Katharina, Biologie (BSc), Arctic University of Norway, Tromsö, Norwegen

Philippinen

Für mich persönlich und für meine Bachelorarbeit war dieser Aufenthalt eine großartige Bereicherung.

Ich konnte noch weitere Facetten des Landes kennen und lieben lernen. Zudem habe ich auch wieder gemerkt, dass mir die Arbeit in einer Nichtregierungsorganisation, wie die, die ich kennengelernt habe, sehr viel Spaß macht und mich bestärkt diesem Arbeitswunsch weiter nachzugehen. Ich würde später gerne in einer NGO, wie die Welthungerhilfe arbeiten.

Ich bin jetzt auch viel motivierter meinem Bachelorstudium einen Master anzuschließen um diesem Berufswunsch zu verwirklichen. Da ich mein Forschungsthema nach wie vor sehr spannend finde, kann ich mir gut vorstellen auch meine Masterarbeit in diesem Bereich zu schreiben.

Marie, Manila, Philippinen

USA - University of Hawaii

Die Entscheidung, meine Doktorarbeit an der University of Hawai’i zu schreiben, wurde natürlich auch durch die paradiesischen Lebensbedingungen vor Ort beeinflusst. Der einzige Nachteil sind die extrem hohen Lebenshaltungskosten. Da ich allerdings der Meinung bin dass kein Geld der Welt diese all diese wunderschönen Eindrücke und Erlebnisse aufwiegen kann, bin ich hier wunschlos glücklich. Ich habe einen Platz gefunden, an dem ich meine Ausbildung und mein unendliches Verlangen nach Freizeit in Balance halten kann. Die Natur ist hier so einzigartig und atemberaubend, dass es mir hier jeden Tag aufs Neue die Sprache verschlägt. So vielfältig wie Mutter Natur sind hier auch die Menschen. Selbstverständlich ist der ewige Sommer nicht jedermanns Sache. Jeder muss seinen eigenen Platz im Leben finden. Und ob der Weg wieder zurück führt oder ob man ein neues zu Hause findet, wird man nur herausfinden, wenn sich auf den Weg begibt. Für mich ist jedenfalls ein Traum in Erfüllung gegangen.

Natalie, Material Science and Engineering, University of Hawaii at Manoa, USA

Ungarn - Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer

Allgemeiner Teil

Mein Praktikum bei der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer (DUIHK) in Budapest (Ungarn) ging von März bis Ende Juni. Ich habe mich für ein Praktikum bei dieser Institution in diesem Land entschieden, da Ungarn im Rahmen meiner Masterarbeit, die die Ausnahmeregelungen in den neuen Mitgliedstaaten thematisiert, sowie der politischen Haltung in der Flüchtlingskrise in mein Interessenfokus rückte. Die enge wirtschaftliche Verzahnung mit Deutschland und Österreich ebenso wie der recht junge Status als EU-Mitgliedstaat waren weitere Aspekte, die mich motiviert haben.

Vor dem Praktikum

Auf der Webseite der DUIHK findet sich leicht eine erste Kontaktadresse, die die Praktikumsanfragen koordiniert. Nach der Zusendung der Bewerbungsmaterialen ist zeitnah ein telefonisches Bewerbungsgespräch durchgeführt worden, in dem unter anderem die Interessenschwerpunkte sowie potentielle Aufgabenbereiche besprochen wurden. Die Flüge nach Budapest sind mit Ausnahme von München und Frankfurt relativ günstig. Von München aus ist Budapest aber auch bequem und schnell mit dem Zug zu erreichen, was ich des Öfteren genutzt habe. Meine Unterkunft habe ich über WG-Gesucht gefunden. Da viele deutsche Studenten in Budapest leben, bietet sich neben der Erasmus-Gruppe auf Facebook auch die Semmelweis bzw. Mediziner Gruppe an. Bedingt durch die relativ zentrale Lage meiner Unterkunft (Distrikt 6) musste ich monatlich 345 EUR bezahlen. Unter Berücksichtigung der Größe und Ausstattung der Wohnung war dies aber vollkommen in Ordnung.

Während des Praktikums

Die Lebenserhaltungskosten ähneln in Ungarn den deutschen Preisen. Milchprodukte sind tendenziell teurer als in Deutschland, ebenso Shampoo etc. Hinsichtlich der Supermärkte muss man sich nicht umstellen, da es Aldi, Lidl, Tesco und Spar gibt. Diese haben auch alle sonntags geöffnet. Die Ungarn sind ein sehr unternehmungsfreudiges Volk. Am Wochenende gibt es immer Konzerte, Ausstellungen oder ähnliches. Auch der Sport muss in Budapest nicht zu kurz kommen: Mit der Margareteninsel gibt es einen perfekten Platz (mitten auf der Donau), um nach der Arbeit beim Joggen, Yoga oder Krafttraining entspannen zu können. Ich war zudem noch in einem Fitnessstudio angemeldet, was hinsichtlich des Aufbaus eine interessante Erfahrung war. Ebenso wie viele Bars und Restaurants liegen diese meist im Keller. Ich würde jedem empfehlen in das Opernhaus zu gehen, da es sehr dem Wiener Opernhaus ähnelt, aber die Tickets wesentlich günstiger sind.

Fachlicher Teil

In der Regel werden die Praktikanten in ein offenes Büro gesetzt, das gleichzeitig als Durchgang zu den anderen Räumlichkeiten der DUIHK, wie den anderen Büros, dient. Da ich als Praktikantin der Marktberatungsabteilung der Projektleiterin für Messeorganisation zugeordnet war, hatte ich das Glück einen eigenen Arbeitsplatz im Büro meiner Betreuerin zu erhalten. Zu den zentralen Aufgaben im Rahmen eines Messeauftritts der DUIHK zählten neben der Akquirierung der Teilnehmer auch Planungs- und Organisationsaufgaben. Darüber hinaus unterstützte ich die Ausarbeitung einer Marktstudie, in dem ich Grafiken anlegte und Korrektur las. Zudem zählten auch die Adressrecherche, Geschäftspartnersuche und die Standortsuche als zentrale Dienstleistungspfeiler der DUIHK zu meinen Aufgaben. Unabhängig von der zugewiesenen Abteilung übernahmen vor allem die Praktikanten die Registrierung und ähnliches bei größeren Veranstaltungen.  

Fazit

Budapest ist eine wunderbare Stadt, um Auslandserfahrungen zu sammeln. Allerdings würde ich das Praktikum bei der DUIHK nur bedingt weiterempfehlen. Die zugewiesenen Aufgaben waren meist nicht anspruchsvoll genug (wie Korrekturlesen von Texten) und bis auf meine Betreuerin in der Messeorganisation fehlte es mir auch an einem konstruktiven Feedback. Darüber hinaus empfand ich das Arbeitsklima grundsätzlich nicht als angenehm. Hinzu kommt, dass es sich hierbei um ein unbezahltes Praktikum gehandelt hat. Zwar gab es Essensscheine im Wert von 15 Euro pro Monat sowie eine Monatskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel, dennoch wäre hier eine Gleichstellung mit ungarischen Praktikanten, die entlohnt werden, wünschenswert. Positiv war, dass die Praktikanten an sämtlichen Veranstaltungen teilnehmen durften und somit zahlreiche Einblicke in die verschiedenen Arbeitswege der DUIHK erhalten konnte. Nichtsdestotrotz würde ich aus heutiger Sicht, eine andere Institution oder Unternehmen wählen, da für mich persönlich die Weiterentwicklung zu gering war.